Seit der Lancierung der Landschaftsinitiative
am 10. Juli 2007 hat sich die Siedlungsfläche  in der
Schweiz vergrössert um:
  m2
Zum Vergleich: Der rote Rahmen 
entspricht einer Fläche von 
90'000'000 m2
(90 Quadratkilometer).
Zuerich 90km2
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Chronologie

2012 / 2013   Ausräumung der Differenzen im Gegenvorschlag zwischen Ständerat und Nationalrat. Mögliche Termine für die Volksabstimmung der Landschaftsinitiative (je nach Dauer der Differenzbereinigung):
  • 23.09.2012
  • 25.11.2012
  • 03.03.2013
  • 09.06.2013
  • 22.09.2013
 
15.12.2011   Zweite Behandlung des Gegenvorschlags im Ständerat (Differenzbereinigung). Der Ständerat hält einstimmig oder mit grosser Mehrheit an allen zentralen Elementen fest. Das Geschäft geht zurück an den Nationalrat. Beschluss des Ständerats, die Behandlungsfrist der Landschaftsinitiative um ein weiteres Jahr zu verlängern, um die Differenzen im Gegenvorschlag auszuräumen, d.h. bis am 14. Februar 2013.
 
22. und 29.09. 2011    Behandlung des Gegenvorschlags im Nationalrat. Dieser folgt seiner Kommission nur teilweise. Zentrale Elemente streicht er aus dem Gegenvorschlag (z.B. Pflicht zur Reduktion überdimensionierter Bauzonen, Mehrwertabschöpfung). Das Geschäft geht zurück an den Ständerat. Beschluss des Nationalrats, die Behandlungsfrist der Landschaftsinitiative um ein weiteres Jahr zu verlängern, um die Differenzen im Gegenvorschlag auszuräumen, d.h. bis am 14. Februar 2013.
 
11.10.2010 bis 22.08.2011

 

Die Umweltkommission des Nationalrats (UREK-N) diskutiert an diversen Sitzungen über die Teilrevision des RPG und die Landschaftsinitiative. Die Mehrheit empfiehlt dem Nationalrat einen indirekten Gegenvorschlag zur Landschaftsinitiative. Der Entwurf der UREK-N weicht aber stark vom Entwurf des Ständerates ab (keine Pflicht zur Reduktion überdimensionierter Bauzonen, Wahlmöglichkeit für die Kantone zwischen Mehrwertabschöpfung und Realersatz bei Neueinzonungen).

 
07.12.2010   Stände- und Nationalrat beschliessen, die Behandlungsfrist um ein Jahr, d.h. bis am 14. Februar 2012 zu verlängern.
 
28.09.2010  

Der Ständerat folgt der Mehrheit der UREK-S und empfiehlt die Landschaftsinitiative mit 27:11 Stimmen zur Ablehnung. Beim Gegenentwurf folgt er der UREK in den meisten Punkten. Das Geschäft geht an den Nationalrat.

 
18.08.2010   Die Mehrheit der Umweltkommission des Ständerats (UREK-S) empfiehlt die Landschaftsinitiative zur Ablehnung, verbessert aber den indirekten Gegenvorschlag mit zwei zentralen Elementen: Pflicht zur Reduktion überdimensionierter Bauzonen, Pflicht zur Abschöpfung eines Anteils von mindestens 25% des Mehrwerts bei Neueinzonungen von Bauland.
 
20.01.2010  

Der Bundesrat empfiehlt die Landschaftsinitiative in seiner Botschaft zur Ablehnung. Gleichzeitig unterbreitet er dem Parlament mit dem Entwurf einer Teilrevision des Raumplanungsgesetzes einen indirekten Gegenvorschlag zur Initiative.

 
27.08.2008   Die Bundeskanzlei bestätigt das Zustandekommen der Landschaftsinitiative mit 109'422 gültigen Unterschriften.
 
14.08.2008  

110'081 beglaubigte Unterschriften werden bei der Bundeskanzlei eingereicht.

 
10.07.2007   Die Volksinitiative «Raum für Mensch und Natur (Landschaftsinitiative)» wird mit dem Beginn der Unterschriftensammlung lanciert.
 
01.02.2007   Der Trägerverein «Ja zur Landschaftsinitiative» wird in Olten gegründet.