
UREK-S: Erstmals griffige Massnahmen gegen die Zersiedelung
18.08.2010
Die Trägerorganisationen der Landschaftsinitiative bedauern, dass die Umweltkommission des Ständerats (UREK-S) wie der Bundesrat die Landschaftsinitiative ablehnt. Erfreut sind sie darüber, dass die Kommission überdimensionierte Bauzonen reduzieren und die Mittel dafür über die Mehrwertabschöpfung generieren will.
Die UREK-S hat erkannt, dass es griffige Massnahmen gegen die Zersiedelung braucht. Sie hat den bundesrätlichen Vorschlag zur Revision des Raumplanungsgesetzes, den indirekten Gegenvorschlag zur Landschaftsinitiative, um zwei zentrale Elemente ergänzt: Überdimensionierte Bauzonen sollen reduziert und die Mittel dafür mit verbindlicheren Vorschriften zur Mehrwertabschöpfung bei Neueinzonungen generiert werden. Damit wird eine Beschränkung der ausufernden Siedlungsfläche praktikabel, die bisher wenig mehr als eine Absichtserklärung war. Dazu Otto Sieber, Präsident des Trägervereins «Ja zur Landschaftsinitiative» und Pro Natura Zentralsekretär: «Die Reduktion überdimensionierter Bauzonen und eine verbindliche Mehrwertabschöpfung gehören zusammen wie Huhn und Ei. Das eine ohne das andere ist ein Lippenbekenntnis. Die UREK-S hat das erkannt. Hoffen wir, dass ihr der Ständerat folgt.»
Weitere Auskünfte:
Otto Sieber, Pro Natura Zentralsekretär
Präsident Verein «Ja zur Landschaftsinitiative»,
Tel. 079 706 76 18
otto.sieber@pronatura.ch
Die UREK-S hat erkannt, dass es griffige Massnahmen gegen die Zersiedelung braucht. Sie hat den bundesrätlichen Vorschlag zur Revision des Raumplanungsgesetzes, den indirekten Gegenvorschlag zur Landschaftsinitiative, um zwei zentrale Elemente ergänzt: Überdimensionierte Bauzonen sollen reduziert und die Mittel dafür mit verbindlicheren Vorschriften zur Mehrwertabschöpfung bei Neueinzonungen generiert werden. Damit wird eine Beschränkung der ausufernden Siedlungsfläche praktikabel, die bisher wenig mehr als eine Absichtserklärung war. Dazu Otto Sieber, Präsident des Trägervereins «Ja zur Landschaftsinitiative» und Pro Natura Zentralsekretär: «Die Reduktion überdimensionierter Bauzonen und eine verbindliche Mehrwertabschöpfung gehören zusammen wie Huhn und Ei. Das eine ohne das andere ist ein Lippenbekenntnis. Die UREK-S hat das erkannt. Hoffen wir, dass ihr der Ständerat folgt.»
Weitere Auskünfte:
Otto Sieber, Pro Natura Zentralsekretär
Präsident Verein «Ja zur Landschaftsinitiative»,
Tel. 079 706 76 18
otto.sieber@pronatura.ch