Statements

«Wie der Raum in der Schweiz genutzt wird, betrifft nicht nur uns Menschen. Die Landschaftsinitiative ist wichtig, weil sie die Zersiedelung zu Gunsten der Artenvielfalt stoppt.»

Ruedi Haller

Geograf und Direktor Schweizerischer Nationalpark

«Unsere Natur und Landschaften sind den Schweizerinnen und Schweizern wichtig. Und doch − seit Jahrzehnten hält der Bauboom ausserhalb der Bauzonen an. Zersiedelung, Biodiversitätsverlust, Verschwinden von Kulturland sind die Folge. Die Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet sowie der Schutz unseres Bodens müssen mit der Landschaftsinitiative gesichert werden. »

Suzanne Oberer-Kundert

Präsidentin BirdLife Schweiz, Mitglied des Initiativkomitees

«Um die Alpen vor dem Transitverkehr zu schützen, haben Volk und Stände die Alpeninitiative angenommen. Um sie jetzt auch vor der Zersiedelung zu schützen, braucht es die Landschaftsinitiative!»

Jon Pult

Nationalrat und Präsident Verein Alpen-Initiative

«Unterschiedliche Handhabe der Kantone und immer mehr Gebäude ausserhalb der Bauzonen: Mit der Landschaftsinitiative schaffen wir einen klaren Rahmen und beschränken die Bautätigkeit.»

Michael Töngi

Nationalrat, Mitglied des Initiativkomitees

«Der Bundesrat hat entschieden, dass bis 2050 netto kein zusätzlicher Boden mehr verbaut werden soll. Damit die Zersiedelung aber wirklich eingedämmt wird, braucht es die Landschaftsinitiative!»

Silva Semadeni

Ehemalige Nationalrätin, Mitglied des Initiativkomitees

«Der Druck auf die Landschaft wächst, als ob wir wieder wie in den 70er Jahren wären. Darum braucht es ein Gegengewicht, um die Zielkonflikte nachhaltig zu lösen.»

Beat Flach

Nationalrat, Mitglied des Initiativkomitees

«Ich unterstütze diese Initiative, weil sie ein fairer und konkreter Schritt in die von der Erklärung von Davos vorgegebenen Richtung ist. Darin heisst es unter Punkt 2: «Politische Strategien müssen die Notwendigkeit herausstreichen, überall und auf allen Ebenen nachhaltige und auf Kultur ausgerichtete Entwicklungsansätze zu erarbeiten. Der Wert und die Unersetzlichkeit der Landschaften und des Kulturerbes Europas müssen unterstrichen werden, wobei der Schwerpunkt nicht nur auf Städte und urbane Räume, sondern auch auf periphere und ländliche Räume und deren Vernetzung zu legen ist.»»

Benedetto Antonini

Architekt und Stadtplaner, Vorstandsmitglied Schweizer Heimatschutz, Mitglied des Initiativkomitees

«Es ist unglaublich, heute fallen massenhaft Bagger ein in Gebieten, in denen eigentlich gar nicht gebaut werden dürfte. Sie zerstören unsere Schweizer Landschaftsperlen sowie den Lebensraum von Tieren und Pflanzen.»

Roman Hapka

Stv. Geschäftsführer Stiftung Landschaftsschutz Schweiz, Leiter Geschäftsstelle Romandie

«Die Multifunktionalität der Landschaft bedingt eine vorausschauende Planung sowie die Abwägungen vielseitiger Interessen. Der Charakter unserer Landschaften wird leider immer mehr von den kurzfristigen, wirtschaftlichen Nutzungsinteressen verdrängt. Ich unterstütze die Landschaftsinitiative, weil sie für nachhaltige Spielregeln im Umgang mit unserer Landschaft sorgt.»

Evelyn Coleman Brantschen

Forstingenieurin und Präsidentin Berufsgruppe «Umwelt» des SIA

«Der Boden ist weder vermehrbar noch transportierbar. Er ist begrenzt und endlich. Wir müssen darum mit der Lebensgrundlage Boden verantwortlich umgehen. Die Landschaftsinitiative schliesst eine wichtige Lücke, um Landschaft und Boden ausserhalb der Baugebiete zu schützen.»

Kurt Zaugg-Ott

Leiter der Fachstelle «oeku Kirchen für die Umwelt»

«Intakte Landschaften und eine hohe Baukultur sind kein Selbstzweck. Sie sind ein Lebenselixier für alle Menschen – gestern, heute und hoffentlich auch morgen.»

Claudia Schwalfenberg

Leiterin Fachbereich Politik Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein

«Für eine nachhaltige Entwicklung unserer Landschaften!»

Anne DuPasquier

Nachhaltigkeitsexpertin, Mitglied des Initiativkomitees

«Seit über 30 Jahren engagieren sich die FachFrauen Umwelt für eine Zukunft, in welcher sich Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft im Gleichgewicht entwickeln.Die ungeregelte und ungebremste Bautätigkeit ausserhalb von Bauzonen zeigt, dass die Interessen von Investoren oft höher gewichtet werden, als der Schutz naturnaher Flächen. Um dem entgegen zu wirken unterstützen die ffu-pee die Landschaftsinitiative.»

Heidi Mück

Geschäftsleiterin FachFrauen Umwelt ffu-pee

«Die Zersiedelung ist das Hauptproblem der Raumplanung. Fast 40% der Wohn- und Infrastrukturflächen liegen ausserhalb der Bauzonen, auch wenn das Gesetz lässt eine Bebauung nur in Ausnahmefällen zulässt. Doch in der Praxis wird die Ausnahme komischerweise zur Regel. Die Landschaftsinitiative schlägt lediglich vor, wieder klare rechtliche Verhältnisse zu schaffen.»

Alexandre Flückiger

Professor für öffentliches Recht an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Genf

«Möchten Sie Ihre Ferien in charakterlosen Dörfern und zubetonierten Landschaften verbringen? Diesen Sommer genossen viele Menschen Natur, Landschaft und Baukultur in der Schweiz. Damit unsere identitätsstiftende Heimat auch für zukünftige Generationen erhalten bleibt, verpflichtet die Landschaftsinitiative Bund und Kantone, Landschaften und Baudenkmäler zu erhalten.»

Stefan Kunz

Geschäftsführer Schweizer Heimatschutz

«Die wunderbaren Kulturlandschaften sind für uns Menschen Orte der Erholung und Inspiration – schützen wir sie jetzt!»

Adrian Schmid

Ehemaliger Sekretär des Schweizer Heimatschutzes, Mitglied des Initiativkomitees

«Die Bundesverfassung verpflichtet die Raumplanungsbehörden schon seit langem zur «haushälterischen Nutzung des Bodens». Praktiziert wird aber noch immer sehr oft das Gegenteil, besonders in Gebieten ausserhalb der Bauzonen. Die Landschaftsinitiative führt mit präzisen Vorgaben die überfällige Kurskorrektur herbei.»

Heribert Rausch

Prof. Dr. iur., emeritierter Ordinarius für Öffentliches Recht an der Universität Zürich, Mitglied des Initiativkomitees

«Der Boden ist eine endliche Ressource, die für die biologische Vielfalt und die landwirtschaftliche Produktion von wesentlicher Bedeutung ist. Er ist ein Allgemeingut, das mehr Schutz braucht. Deshalb muss die aktuelle Bauwut ausserhalb der Bauzone gestoppt werden.»

Raimund Rodewald

Geschäftsleiter Stiftung Landschaftsschutz Schweiz, Mitglied des Initiativkomitees

«Auen sind prägendes Landschaftselement und Biodiversitätshotspot. Aufgrund der intensiven Landnutzung sind jedoch seit 1850 über 90 Prozent der Auen verschwunden. Wollen wir die letzten zehn Prozent nicht auch noch verlieren, müssen wir den Flächenfrass ausserhalb der Bauzonen endlich stoppen

Martina Munz

Nationalrätin und Vizepräsidentin Aqua Viva

«Dem Landwirtschaftsland gebührt der gleiche Schutz wie dem Wald. Als Grundlage für eine nachhaltige Ernährung und für eine vielfältige, biodiverse Landschaft. Das brauchen wir Menschen für`s Gmüet.»

Thomas Baumann

Landwirt, Biodiversitätsfachmann und Grossrat AG

«Ein Stopp der Zersiedelung der Landschaft ist zentral. Dadurch kann die Versiegelung der Böden und die Belastung für Natur und Fauna durch noch mehr Strassen begrenzt werden. Zudem reduziert eine weniger ausgedehnte Siedlungsfläche die Abhängigkeit vom Auto und fördert so eine nachhaltigere, fossilfreie Mobilität zu Fuss, per Velo oder öV.»

Stéphanie Penher

Bereichsleiterin Verkehrspolitik und Kommunikation VCS Verkehrs-Club der Schweiz

«Wenn wir auch in Zukunft noch reiche Landschaften, wildlebende Tiere und faszinierende Moore bewundern und von fruchtbaren Böden profitieren wollen, müssen wir den anhaltenden Angriffen auf den Natur- und Landschaftsschutz jetzt einen Riegel schieben. Es darf nicht sein, dass unsere wichtigsten Lebensgrundlagen kurzsichtigen Nutzungsinteressen geopfert werden.»

Urs Leugger-Eggimann

Zentralsekretär Pro Natura, Mitglied des Initiativkomitees

«Während der Pandemie haben wir die Bedeutung der Natur und den Respekt, den wir ihr entgegenbringen müssen, wiederentdeckt. So wie die Alpeninitiative hat auch die Landschaftsinitiative zum Ziel, unsere Landschaft, unsere Gesundheit und die von Flora und Fauna in der Schweiz zu erhalten. Die zunehmende Verbauung und Umweltverschmutzung der Schweiz müssen aufhören!»

Marina Carobbio Guscetti

Ständerätin, Vizepräsidentin der Alpeninitiative

«Biodiversität, traditionelle Landschaften und kulturelles Erbe sind von immensem Wert. Dennoch und trotz klarer Gesetze haben Politik und Behörden bislang den Schutz der Artenvielfalt, der Landschaft und der Baukultur vernachlässigt. Wir müssen handeln, bevor es zu spät ist. Die Landschaftsinitiative ist ein wichtiges Instrument dafür.»

François Turrian

Stv. Geschäftsführer BirdLife Schweiz, Leiter Geschäftsstelle Romandie

«Wir müssen mit dem Zubetonieren aufhören. Nur so können wir genügend Ressourcen für die Biodiversität sichern, die Fruchtbarkeit unserer Böden erhalten und die Schönheit unserer Landschaften bewahren.»

Isabelle Pasquier-Eichenberger

Nationalrätin, Mitglied des Vorstands der Alpeninitiative

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