Erneuerbare Energien

Die Landschaftsinitiative und die erneuerbaren Energien

Landschaftsschutz und Ausbau erneuerbarer Energien sind miteinander vereinbar. Mit den richtigen politischen Massnahmen und klaren Grundsätzen werden die Planungssicherheit erhöht und die Klimaziele erreicht, ohne die Schweizer Landschaft zu beeinträchtigen.  

Der Trägerverein der Landschaftsinitiative «Ja zu mehr Natur, Landschaft und Baukultur» steht hinter der Energiestrategie 2050, die langfristig einen Ausstieg aus der Atomenergie und eine Steigerung der Erzeugung von erneuerbaren Energien vorsieht. Die Landschaftsinitiative verhindert weder die Entwicklung der erneuerbaren Energien noch die Klimaneutralität bis 2050.  

Energieanlagen sind standortgebundene Anlagen 

Die Landschaftsinitiative will den Grundsatz der Trennung von Baugebiet und Nichtbaugebiet in der Verfassung verankern und die ungebremste Überbauung von Flächen ausserhalb der Bauzonen stoppen. Dafür fordert sie klare Regeln. Davon ausgenommen sind standortgebundene Anlagen. Energieanlagen gelten bereits heute als standortgebunden. Eine Windkraftanlage wird errichtet, wo ständiger und relativ starker Wind bläst, ein Wasserkraftwerk dort, wo es Wasser gibt. Auch wenn sich ein Grossteil der Anlagen zur Nutzung von erneuerbaren Energien in Nichtbaugebieten befinden, sind sie von der Initiative nicht betroffen. Diese Anlagen werden nicht als gewöhnliche Bauten betrachtet.  

Die Landschaftsinitiative stellt keine zusätzlichen Anforderungen an die Standortgebundenheit. Die Ziele der Stabilisierung und der Kompensationspflicht betreffen die Energieanlagen nicht. Neue Energieanlagen sind deshalb ausserhalb der Bauzonen auch nach Annahme der Initiative zulässig. Was bereits bestehende Anlagen betrifft, bleibt eine Erweiterung möglich, sofern diese Anlagen ebenfalls standortgebunden sind.   

Landschaftsschutz und erneuerbare Energien für den Klimaschutz 

Zur Umsetzung der Klimaziele «Netto-Null bis 2050» sind erneuerbare Energien als saubere und kosteneffiziente Technologie unverzichtbar. Der Erhalt und die Förderung der Biodiversität und der Schutz der Landschaft tragen selbst wiederum zum Klimaschutz bei und mindern die Folgen des Klimawandels. Hitzewellen können zum Beispiel in der Planung und Gestaltung des Siedlungsraumes vermieden werden. Mit der Kampagne Klimaoffensive Baukultur zeigt der Schweizer Heimatschutz auf, wie eine klimagerechte Weiterentwicklung im Einklang mit der Schonung von Natur, Landschaft und geschützten Ortsbildern erfolgen kann. 

Für die erneuerbaren Energien und damit den Klimaschutz ist eine durchdachte Raumplanung notwendig. Die Landschaftsinitiative trägt in diesem Punkt für mehr Planungssicherheit bei. Klare Regeln für das Bauen ausserhalb der Bauzonen bewirken, dass Interessenabwägungen tendenziell früh im Planungsprozess stattfinden. Das nützt allen.  

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Mehr Informationen zum Einfluss der Landschaftsinitiative auf die erneuerbaren Energien in der Schweiz.

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