Die Schweiz braucht mehr Landschaftsschutz und mehr erneuerbare Energie

17.2.2021

Symbolbild: Strommast

Der heutige Bauboom ausserhalb der Bauzonen ist nicht im Interesse der Schweiz. Mit dem Boden muss haushälterisch umgegangen werden: Er soll landwirtschaftlich genutzt werden und Anlagen zur Nutzung von erneuerbaren Energien sollen optimal positioniert werden können. Sonst verbaut sich die Schweiz ihre Zukunft.

Die Landschaft ausserhalb der Bauzonen hat unterschiedliche Funktionen: Einerseits wird dieser fruchtbare Boden durch die Landwirtschaft genutzt. Das ist zentral für die Nahrungssicherheit der Schweiz. Andererseits ist dieses Gebiet essenziell für die Biodiversität und bietet wichtigen Erholungsraum. Die Landschaft ist auch ein Kulturgut, ein Teil der Schweizer Identität. Die Landschaftsinitiative setzt sich dafür ein, dass der Bauboom ausserhalb der Bauzonen und das Zubetonieren der Landschaft gestoppt wird. Die Initiative sichert unsere fruchtbaren Böden für die Landwirtschaft und bewahrt unsere Schweizer Landschaften – für uns und unsere Nachkommen.

Erneuerbare Energien ausserhalb der Bauzonen

Auch die Energieproduktion betrifft zukünftige Generationen. Klimawandel und Biodiversitätskrise sind grosse Herausforderungen der Menschheit. Die klimaneutrale Energieproduktion ist deshalb dem Trägerverein der Landschaftsinitiative ein grosses Anliegen. Er hat sichergestellt, dass die Initiative den Bau von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien nicht behindert.  

Das bestätigt auch ein vom Trägerverein in Auftrag gegebener Bericht der Brandes Energie AG: Energieanlagen sind standortgebunden und darum ausserhalb der Bauzonen auch nach Annahme der Initiative zulässig. Die Landschaftsinitiative stellt keine zusätzlichen Anforderungen an die Standortgebundenheit und die von der Initiative angestrebte Plafonierung und Kompensationspflicht betreffen Energieanlagen aufgrund von deren Anlagencharakter nicht.

Weiterführende Informationen:

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